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Neuigkeiten und Interessantes aus Tirol
Aktualisiert: vor 2 Stunden 24 Minuten

Kreatives Gemüse: WM-Salatfeld in Thaur

Fr, 09/14/2018 - 14:32

Wenn ihr öfters auf der Strecke von Absam nach Thaur unterwegs seid, habt ihr es vielleicht schon gesehen: Da wächst was – und zwar das kreative WM-Salatfeld!

Es sind sage und schreibe 60 000 Salatköpfe, die eine Willkommensbotschaft für die UCI Straßenrad WM 2018 bilden und damit ZuschauerInnen aus aller Welt begrüßen.

Lollo Rosso- und Kopfsalat bilden zusammen den originellen Schriftzug.

Romed Giner, seines Zeichens Ortsbauernobmann von Thaur, erklärt, wieso das WM-Salatfeld perfekt zum Ort passt: „Die Anbauflächen rund um Thaur werden nicht umsonst der „Gemüsegarten Tirols“ genannt“, schmunzelt er. Die Thaurer Bauern haben mit Unterstützung des Tourismusverbands Region Hall-Wattens das Projekt umgesetzt.

Weiter erklärt er, wieso das Gemüse aus Thaur so besonders gut schmeckt: „Hier wachsen über sechzig verschiedene Gemüsesorten, die ausschließlich mit klarem, sauberem Gebirgswasser bewässert werden.“

Wir Einheimischen wissen, dass Obst und Gemüse aus der Heimat einen besonderen Stellenwert hat. Aber auch für Gäste, die in unsere Region kommen, wird es immer wichtiger, zu wissen, dass ihr Essen auch im Urlaub regionaler Herkunft ist.

Alles zur Kulinarik in der Region

Über das Thaurer Gemüse

Die klimatischen Bedingungen sind auf den Thaurer Anbauflächen für Gemüse ideal: Eine ausgeprägte Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht zusammen mit reichlich Licht ermöglichen ein gesundes Wachstum. Außerdem sind so viele wertvolle Inhaltsstoffe bei dem angebauten Gemüse enthalten – von Salat und Gurken über Paprika und Sellerie bis hin zu exotischen Gemüsesorten wie Artischocken oder Obst wie Melonen. Einen besonderen Stellenwert hat das Radieschen – ihm ist sogar ein eigenes Fest gewidmet!

Beim Radieschenfest, das alljährlich im April stattfindet, feiert man die erste Ernte. (c)Flatscher

Mehr Infos unter www.hall-wattens.at/wm-salat

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Abwechslungsreiche Radtour durch die Region Hall-Wattens

Do, 08/30/2018 - 15:21

Ihr wisst es wahrscheinlich schon: Unsere Region ist offizielle Startregion bei der UCI Rad WM in Tirol von 22. – 30. September 2018. Grund genug, sich selbst in den Sattel  zu schwingen – wie wäre es mit einer Radtour zu allen elf Orten der Region?

Wir starten unsere Tour in Wattens, dem östlichsten Ort der Region. Hier findet man eine der berühmteste Sehenswürdigkeiten Österreichs: Die Swarovski Kristallwelten. Sie sind auch Startort für zwei Rennen bei der Rad WM.

Rennradprofi Annemiek van Vleuten vor einem der Startorte der UCI Rad WM: Den Swarovski Kristallwelten.

In Wattens eröffnet außerdem im Herbst 2018 das neue „Museum Wattens“ mit einer interaktiven Ausstellung und interessanten Exponaten. Entlang des beliebten Innradwegs könnte man gemütlich weiterradeln – doch vorher fordert ein knackiger Anstieg die Wadenmuskeln: Um Wattenberg, das pittoreske Bergdorf zu erkunden, sind schon einige Höhenmeter zu überwinden. Belohnt wird man mit atemberaubenden Ausblicken auf das Inntal und die gegenüberliegende Karwendelkette.

Wattenberg – bekannt für seine bevorzugte Lage

Natur und Kultur nah beieinander

Wer es gemütlich angehen will, der fährt am besten nach Volders. Hier finden sich Natur und Kultur auf engstem Raum wie die bekannteste „Autobahnkirche“ Österreichs, die Karlskirche. Als Burgherr oder Freifrau kann man sich auf den historischen Schlössern Aschach und Friedberg fühlen.

An Prachtbauten wie Schloss Friedberg kommt man in Volders vorbei.

Zurück in Wattens radelt man gemütlich weiter Richtung Fritzens. Der Ort ist bekannt für seine Schnapsbrennerbetriebe sowie für den bunten Blumenschmuck, der im Sommer die Häuser des Dorfes ziert.

Fritzens, das Blumendorf am Karwendelgebirge

Nach dem kleinen Stopp startet man erfrischt zum nächsten Etappenziel:  Während man den Anstieg nach Baumkirchen meistert, wandern die Gedanken zu den Radprofis, die die Strecken mit bis zu 80 km/h absolvieren.

Dorfidyll pur in Baumkirchen

Zum Glück ist nicht das gleiche Tempo gefragt wie bei den Rennen  – als Genussfahrer bleibt einem so mehr Zeit, den charmanten Ort zu bewundern. Viel Vorstellungskraft ist nicht nötig, um zu erkennen, warum das Dörfchen schon in der Bronzezeit ein begehrtes Siedlungsgebiet war. Umgeben von saftigen Wiesen und Wäldern, genießt man an vielen Plätzen eine herrliche Aussicht auf das Inntal, das einem hier scheinbar zu Füßen liegt.

Rauf ins Karwendel

Jetzt geht es noch einmal ordentlich bergauf, auf das Hochplateau mit dem Ort, bei dem der Name Programm ist: Gnadenwald ist wirklich „begnadet“  – sei es ob der besonderen Lage, der atemberaubenden Natur oder der zahlreichen Kirchen und Kapellen. Für ambitionierte Radler führt eine serpentinenreiche Straße vom Ortsteil Sankt Martin hinauf zur Hinterhornalm.

Tipp: Wem es mit dem „normalen“ Bike zu anstrengend ist, leiht sich einfach bequem ein E-Bike aus.

Der Abstecher auf die Hinterhornalm ist anstrengend, wird aber mit einem wunderschönen Panorama belohnt.

Von Gnadenwald geht es entlang der offiziellen WM-Strecke dann Schlag auf Schlag: Auf Mils, einem liebenswürdigem Dorf, folgt sogleich Hall in Tirol, die bekannte Mittelalterstadt, das auch das Ziel der Radtour ist. Doch zuerst geht es weiter an den historischen Gebäuden und einladenden Geschäften, weiter nach Absam und Thaur.

Fahren auf der original WM-Strecke von Absam nach Thaur mit der Marienbasilika im Hintergrund

Während die Radprofis sicher keine Zeit haben, die ausladenden Gemüsefelder und die malerische Schlossruine in Thaur oder die imposante Wallfahrtskirche in Absam zu bewundern, hat man als Hobbyradler vielleicht sogar noch die Zeit, einen Abstecher ins Halltal zu machen. Es ist für Kletterer, Wanderer und Mountainbiker gleichermaßen Startpunkt für vielfältige Touren in den Naturpark Karwendel.

Wenn man dann, zurück in Hall, am Oberen Stadtplatz bei Kaffee und Kuchen sitzt, wird vielleicht bereits die nächste Tour geplant.

Kaffeepause in der Altstadt von Hall in Tirol

Ein mögliches Ziel: Tulfes am Fuß der Tuxer Alpen. In dem Dorf, das seinen bäuerlichen Charakter charmant bewahrt hat, kann man wunderbar aktiv ausspannen. Und ist dann bereit, wenn es wieder heißt: Auf die Plätze, fertig,- und rauf aufs Rad!

Tulfes: Lohnenswertes Ziel für Radausflüge

Alle Infos zum Radfahren und Mountainbiken gibt es unter: www.hall-wattens.at/bike

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Das geheimnisvolle Voldertal

Do, 08/23/2018 - 11:17

Das Voldertal versteht nicht zu protzen. Was das Tal bietet, stellt es nicht in die Auslage. Doch es ist ein Tal voller Geheimnisse. Wir wollen hier einigen Geheimissen nachgehen.

Das Voldertal mündet in Volders mit der Rafflerschlucht in das Inntal. Oberhalb der Schlucht bewacht das 800 Jahre alte Schloss Friedberg den Eingang zum  Tal.

In einem leichten Linksbogen zieht das Tal bis zum 2.479 Meter hohen Naviser Jöchl in die Tuxer Alpen hinein. Massentourismus ist im Voldertal ein Fremdwort. Daher gibt es zwar viele Almen, es sind aber Almen im ursprünglichen Sinn und keine Gastwirtschaften.

Auf den Almen im Voldertal wird im Sommer Vieh gehalten, meistens Rinder, aber auch Schafe oder Ziegen. Vielen Steigen im Voldertal sieht man an, dass sie nur selten begangen werden. Oft sind es nur Steigspuren, die mehr oder weniger deutlich durchs Gelände führen und manchmal auch kaum markiert sind. Eine gute Wanderkarte ist gerade im Voldertal eine große Hilfe.

Anhand von drei Wanderungen im Tal möchte ich ein paar Eindrücke von diesem Tal vermitteln. Die erste Wanderung ist einfach, die zweite erfordert Trittsicherheit und eine gewisse Ausdauer, die dritte ist ein Ausflug in den weglosen hochalpinen Bereich. Auch wenn das Gelände dort nicht wirklich schwierig ist, verlangt diese Tour alpine Erfahrung und Orientierungsvermögen.

Spuk auf der Stiftsalm

Eine einstündige Runde über die Stiftsalm bietet uns einen ersten Eindruck vom Voldertal. Wir starten beim Gratis-Parkplatz gleich hinter dem Volderwildbad. Jahrhundertelang haben Gäste das Volderwildbad  besucht, um Ruhe und Heilung zu finden, ehe das Bad 1965 geschlossen wurde. Heute ist das Ensemble mit der Kapelle zu den Heiligen Ärzten Kosmas und Damian renoviert und ein beliebter Ort für Hochzeiten.

Vom Parkplatz nehmen wir für einen halben Kilometer die Straße in Richtung Windegg, ehe uns ein Steig links zurück in den Wald hinaufführt. Nach wenigen Metern sehen wir rechts im Fels eine Grotte mit Schutzengeln.

 

Der Weg zieht weiter vorbei an mit Farnen und Moosen bewachsenen Felsblöcken, bevor er sich zu einem Karrenweg verbreitert. Bald darauf erreichen wir die gewellten Wiesen der Stiftsalm. Bei der Alm fällt besonders die Kapelle zur schmerzhaften Muttergottes mit ihrem Zwiebeltürmchen ins Auge.

Die Stiftsalm und ihr Oberleger waren bis ins 16. Jahrhundert ganzjährig bewirtschaftete Höfe. Dann kaufte das Haller Damenstift die beiden Höfe und machte aus ihnen Almen, um das Stiftsvieh versorgen zu können. Die Stiftsdamen dürften aber nicht den besten Ruf gehabt haben. Eine Sage berichtet von einer geizigen Äbtissin, die es den Sennen und Sennerinnen streng untersagte, Bettlern auch nur das Geringste zukommen zu lassen. Besser sollten sie es den Schweinen vorwerfen. Schon kurz nach ihrem Tod soll die Äbtissin auf einem weißen Schimmel reitend auf der Stiftsalm erschienen sein. Auch in späterer Zeit soll es auf der Alm immer wieder spukhafte Erscheinungen gegeben haben, so war etwa immer wieder vom Stiftsgeist die Rede.

Wenn die Alm bewirtschaftet ist, können wir uns hier mit frischer Milch stärken, ehe wir dem Fahrweg noch ein paar hundert Meter taleinwärts folgen und dann über die Voldertalstraße wieder zum Volderwildbad hinausspazieren.

Im Herzen des Voldertals

Bei dieser zweiten Wanderung besuchen wir das Herz des Voldertals, die mystische Waldlichtung Schwarzbrunn und die Gwannalm darüber.

Auf der Voldertalstraße können wir vom Volderwildbad noch einige Kilometer taleinwärts mit dem Auto fahren, weil wir beim letzten Bauernhaus vor dem Volderwildbad vier Euro Maut in den Automaten geworfen haben. Die Fahrt bis zum Parkplatz Nößlach erspart eine Stunde Gehzeit. Zehn Gehminuten unterhalb vom Parkplatz liegt übrigens direkt am Bach die Voldertalhütte der Naturfreunde, die von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet ist und in der man auch nächtigen kann.

Vom Gatter beim Nößlachparkplatz gehen wir eine halbe Stunde taleinwärts bis zum Schwarzbrunn. Für mich schlägt hier das Herz des Voldertals. Die vom Voldertalbach durchflossene Waldlichtung ist übersät mit Felsbrocken. Mit Flechten bewachsene Wurzelstöcke ragen in die Luft, dazwischen fließen kleine Bäche dahin, an denen im Frühsommer Dotterblumen ihre gelbe Pracht entfalten.

Früher mag hier ein See gelegen sein, zumindest weiß die Sage vom Glungezerriesen von einem zu berichten. Aus Rache über seine verschmähte Liebe schob der am Glungezer hausende Riese den Königspalast mit seinem König und vier liebreizenden Töchtern mit einer riesigen Steinlawine zu Tal. In Mondnächten sollen die ertrunkenen Königstöchter über dem See geschwebt sein. Der Riese hingegen hat sich ob seiner Tat selber verwunschen und als Zwerg in den See gestürzt.

 Vom Schwarzbrunn folgen wir dem Steig zum Klausboden hinauf, dort überqueren wir auf einer Eisentraverse den Voldertalbach und wandern weiter zur Gwannalm. Fünf Minuten vor der Gwannalm führt rechts der Weg wieder zurück zum Schwarzbrunn hinunter. Bevor wir den schmalen Steig zum Schwarzbrunn nehmen, schauen wir noch kurz hinüber zur Alm.

Oberhalb der kleinen Hütte donnert der Gwannalmbach talwärts. Unterhalb vom Wasserfall balancieren wir auf Steinen über den Bach um zur kleinen Almhütte zu gelangen.

Wer fit ist und genug alpine Erfahrung hat, kann von der Gwannalm auf das Rosenjoch hinaufsteigen, der mit 2.796 Metern höchste Gipfel im Voldertal. Der Weg durch das Gamskar ist gut markiert, stellenweise gibt es aber nur Steigspuren. Noch vor etwa 150 Jahren lag hier der größte Gletscher der Tuxer Alpen. Der Sage nach ist das Rosenjoch der Sitz einer Eisgöttin.

Sind wir wieder beim Schwarzbrunn zurück, empfehle ich, auf der rechten Seite des Voldertalbachs ein Stück hinunterzuwandern. Nach einem kurzen Waldstück sehen wir links bei der Mündung des Melchmahderbachs einen gespaltenen Felsblock. Der Spalt ist gerade so breit, dass man sich hineinstellen kann. Wer das macht, wird Zeuge, wie sich das helle Rauschen des Baches in ein dumpfes Grollen verwandelt. Über einen Karrenweg kommen wir von hier einfach wieder zum Schwarzbrunn-Forstweg hinauf.

Ein ungewöhnlicher See

Doch nicht alles im Voldertal ist über Steige erreichbar. Im hintersten Voldertal gibt es einen geheimnisvollen See, der bergseitig abfließt. Über eine kleine Felsklippe rinnt sein Wasser in einen danebenliegenden Bachlauf, um gemeinsam mit dem Bach an Ort und Stelle zu verschwinden. Unterirdisch bahnt sich das Wasser seinen Weg talwärts und kommt erst ein gutes Stück weiter unten wieder ans Tageslicht.

Der See liegt oberhalb der Melkböden, die wir über die Steinkasernalm auf einem Fahrweg erreichen. Steinkasern ist ein Almdorf mit vielen kleinen Hütten. Über den Sommer sind in einem Brunnen ein paar Kisten mit Bier, Radler und Limo gekühlt und wir können uns zu einem moderaten Preis selber bedienen. Um zum See zu kommen, folgen wir vom Stall auf den Melkböden einem Karrenweg etwa 200 Meter in südliche Richtung und steigen dann links durch steile Wiesen zu dem See hinauf.

Wenn wir vom See noch eine knappe Viertelstunde weiter durch das Tal in Richtung Osten hinaufgehen, kommen wir zu dem aufgelassenen Bergbau im Eisenkar. Noch heute zeugen die Überreste einer Knappenhütte, ein verschütteter Stolleneingang und Ansammlungen von rotem Eisenerz am Boden von der Arbeit der Bergknappen. Sie haben hier vor etwa 200 bis 300 Jahren Eisenerz aus dem Berg geholt und es auf den heute noch sichtbaren Stellen zerkleinert und vom tauben Gestein getrennt.

Die drei Vorschläge mögen eine Inspiration sein, um selber im Voldertal auf Entdeckungsreise zu gehen. Ich mache das immer wieder und berichte davon auf meinem Blog www.voldertal.at.

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Wo man sich am besten abkühlt Teil 4: Lanser See

Fr, 08/17/2018 - 10:50

Die Temperaturen steuern wieder auf neue Höhen zu – und jeder fragt sich: Wo soll ich baden gehen? Wo ins kühle Nass abtauchen? Wir hätten da einen Vorschlag: Nur zehn Kilometer vom Ferienort Tulfes entfernt befindet sich der idyllische Lanser See – ein Geheimtipp unter Einheimischen.

Wasserspaß mit Retrocharme

Der See wird durch Grundwasser gespeist und zeichnet sich dadurch durch eine hervorragende Wasserqualität aus. Sehr weit sehen kann man unter Wasser nicht – dafür ist ein Bad in dem Moorsee sehr gesund, vor allem für die Haut.

Die weit ausgedehnten Liegeflächen sind beliebt bei SonnenanbeterInnen und Familien.

Für Kinder gibt es ein Kinderbecken, Schaukeln, eine Sandkiste mit Sonnensegel und eine Seilrutsche; für Anhänger des Nacktbadens einen FKK-Bereich. Sehr beliebt sind auch die hölzernen Badeplattformen.

Die Badeanlage beim See wird liebevoll von privater Hand geführt und wurde über die letzten Jahre gründlich saniert – und das mit hohem designtechnischen Anspruch. Der nostalgische Charme der Badeanlage soll zeitgenössische Standards treffen und eine stimmige Symbiose eingehen, der für die Badegäste spürbar ist. Derzeit in Umsetzung sind neue Räumlichkeiten mit Blick auf den See, die dann wetterunabhängig Veranstaltungen aller Art Platz bieten können.

Beim Lanser See finden auch jetzt schon regelmäßig Kulturveranstaltungen wie Konzerte statt.

Alle Infos zum Lanser See

Am-Lanser-See 75
6072  Lans
+43 512 / 37 77 336
lansersee@aon.at
www.lansersee.at

Tipp: Mit dem Rad erreicht man den Lanser See von Tulfes aus in einer guten halben Stunde.

Öffnungszeiten Lanser See

Je nach Wetterlage von Anfang Mai bis Ende September geöffnet von
9:00 – 19:00 Uhr.

Das Restaurant am Lanser See ist von 12:00 bis 19:30 Uhr geöffnet (warme Küche bis 18:30 Uhr).

Eintrittspreise Lanser See

Erwachsene 14-65 Jahre/ Kinder 4-14 Jahre

ab 09:00 Uhr: € 6.-/ € 3.-

ab 15:00 Uhr: € 4.-/ € 2.-

ab 17:00 Uhr: € 3.-/€ 1.-

12er Block: € 60.-/ € 30.-

Saisonkarte: € 150.-/ € 75.-

SeniorInnen ab 65 Jahren

ab 09:00 Uhr: € 5.-

Behinderung über 50% mit Ausweis – 50% Ermäßigung

Ihr wollte noch mehr Inspiration für eiskalten Badespaß? Dann schaut doch auch bei den anderen drei Teilen unserer Serie nach.

 

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Tiroler Moosbeernocken

Mo, 08/06/2018 - 12:25
Von Juli bis September sorgen Moosbeeren (Blaubeeren) in der Tiroler Bergwelt für blaue Finger. Die Beeren sind bei Wanderbegeisterten sehr beliebt: Als willkommene Stärkung am Berg, als Einlage für ein Wanderfrühstück oder traditionell verarbeitet als Moosbeernocken.

Am besten sammelt man Blaubeeren in einer verschließbaren Dose oder einem Korb. Stoff und Papiersäcke eignen sich weniger, da die Beeren sehr druckempfindlich sind.  Im Gegensatz zur Kulturheidelbeere, welche ein weißes Fruchtfleisch besitzt und oft in Supermärkten angeboten wird, hat die Waldheidelbeere ein blaues Fruchtfleisch. Deswegen kann es beim Sammeln der Beere leicht zu Flecken kommen. Mit etwas Zitronensaft können die Flecken aber leicht entfernt werden. Im Geschmack ist die wild wachsende Heidelbeere intensiver, deswegen empfiehlt es sich, für die Tiroler Moosbeernocken selbst gepflückte Blaubeeren zu verwenden.

Zutaten für Tiroler Moosbeernocken (4 Portionen):
  • 250 Gramm Mehl
  • 2 Eier
  • 1/4 Liter Milch
  • 1 kg selbstgepflückte Moosbeeren
  • eine Prise Salz
  • etwas Butter
  • Zucker zum Bestreuen
  • Vanilleeis zum Garnieren

Das Mehl mit den Eiern, der Milch und einer Prise Salz zu einem Teig verrühren.

Vor der Verwendung Moosbeeren waschen. Nach und nach die selbst gepflückten Blaubeeren in den Teig einrühren.

In einer Pfanne Butter zergehen lassen und mit einem Schöpfer die gewünschte Menge Teig im heißen Fett herausbacken.

Mit Staubzucker bestreuen. Vanilleeis hinzufügen und wenn vorhanden mit Blaubeeren garnieren. Dazu getrunken wird ein Glas Milch.

Mahlzeit und ein gutes Gelingen!

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Urlaub mit dem Pferd

Mo, 07/30/2018 - 12:28
In traumhafter Ruhelage, umgeben von Wäldern und Wiesen, liegt das Alpenhotel „Speckbacher Hof“ auf dem sonnigen Hochplateau Gnadenwald.

Neben der wunderbaren Lage bietet das Hotel einen tollen Ausblick auf die umliegenden Tiroler Berge. Im Alpenhotel Speckbacher Hof entspannt man in geräumigen Zimmern, relaxt in einer Wellnessoase mit Naturbadeteich und speist Tiroler Köstlichkeiten. Ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Tirol-Urlaub!

Für Freunde des Pferdesports bietet das Hotel mit angrenzender Reitanlage aber noch ein weiteres Highlight: Urlaub mit dem Pferd.

Wie der Name schon sagt – auf den eigenen Vierbeiner muss man hier nicht verzichten. Nicht nur Reiter, sondern auch deren Pferde werden bei einem Reiturlaub im Alpenhotel Speckbacher Hof bestens umsorgt.

Wer auch im Urlaub Reitsport betreiben möchte ist im Alpenhotel Speckbacher Hof genau richtig. In entspannter Atmosphäre trainieren, fernab vom Alltag? Das ermöglichen qualifizierte Trainer und eine neue  Reitanlage.

Egal, ob Dressur- oder Springreiten …

… die an das Hotel angrenzende Reitanlage verfügt über eine sehr gute Trainings-Infrastruktur. Für Unterrichtseinheiten stehen im Reitstall ein Dressurviereck (20 x 60m), ein Springplatz (40 x 60m) sowie eine Reithalle (20 x 60m) zur Verfügung. Weiter bietet der Reitstall großzügige Boxen, Koppeln, eine Schrittmaschine sowie Putz- und Abspritzplätze.

Tipp: Solltet ihr kein eigenes Pferd zur Verfügung haben und dennoch Interesse an einem Reiturlaub im Alpenhotel Speckbacher Hof haben – kein Problem! Exklusiv für Gäste des Hauses besteht die Möglichkeit, ein bestens ausgebildetes Warmblutpferd im Spring- oder Dressurunterricht zu reiten.

Pauschalangebote und detaillierte Informationen zum Thema Urlaub mit dem Pferd findet ihr hier.

Professionalität steht an oberster Stelle. Trainingseinheiten werden am Speckbacher Hof ausschließlich von qualifizierten Reitlehrern gehalten. In den Reitpauschalen inkludierte Unterrichtseinheiten sind  Einzelstunden. Bei der Reitanlage gibt es Parkplätze für einen Pferdeanhänger. Die Infrastruktur des Reitstalls darf auch abseits der Trainingsstunden mit dem eigenen Pferd uneingeschränkt genutzt werden.

Alpenhotel Speckbacher Hof
St. Martin 2, A – 6069 Gnadenwald
Tel.: +43(0)5223/52511
Fax: +43(0)5223/5251155
info@speckbacherhof.at
www.speckbacherhof.at

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Preisgekröntes Wandern in den Tuxer Alpen

Mo, 07/23/2018 - 11:00
Auf prämierten Pfaden wandelt man im Wandergebiet der Tuxer Alpen: Die allseits beliebte Glungezerhütte ist im Juli die „Hütte des Monats“ des Österreichischen, Deutschen und Südtiroler Alpenvereins, und die malerische „Glungezer&Geier-Route“ wurde mit dem renommierten Bergwegegütesiegel ausgezeichnet.

Die „Glungezer & Geier Route“ wurde nun schon zum 5. Mal mit dem Tiroler Bergwege-Gütesiegel ausgezeichnet. Sie verbindet die Glungezerhütte über die „seven TuXer summits“ mit der Lizumerhütte im Wattental und führt weiter zum zweithöchsten „TuXer“, dem  „Geier“-Gipfel auf 2.857 m. Prämiert wurde auch eine Verlängerung, womit nun fast die Hälfte des „Inntåler Höhenwegs“ ausgezeichnet ist.

Für Gipfelstürmer: Seven TuXer summits

Der „Glungezer & Geier Route“ folgen die Höhenwege „Via Venezia Alpina“, „Adlerweg“, „Via Alpina rot“ und „InntålerHöhenweg“ vom Patscherkofel zum Kellerjoch. Der Abschnitt Glungezerhütte zur Lizumerhütte mit den „seven TuXer summits“ gilt als alpiner Höhepunkt der berühmten München-Venedig Route. Wer die Talwege zur Lizumerhütte benützt, versäumt viel: Die Naturschönheit und faszinierende Momente der Fernsicht, Einsamkeit sowie die kurzweilige Gratwanderung auf durchschnittlich 2600 Metern Höhe. Voraussetzungen sind Trittsicherheit, Kondition und gute Bedingungen.

Lest hier einen Erlebnisbericht von Katharina, die die 7 Tuxer Summits bestiegen hat.

Das Rosenjoch, einer der 7 Tuxer Summits (c)Katharina-Steglegger-BERGSEENSUCHT.COM

Dieser ausgezeichnete Bergweg beginnt nun östlich des Patscherkofels, bei der Abzweigung des „Glungezer Höhenweges“ vom „Zirbenweg“, und führt über die Glungezer Hütte zur Lizumer Hütte. Es gibt eine Abzweigung zum „Geier“ wie bisher, und eine zweite über die Melang – Hochalmen zum Grafennsjoch Richtung Weertal.

Das Bergwegegütesiegel ist einerseits Auszeichnung für eine hervorragende Qualität in verschiedenen Bergwanderwege-Kriterien, andererseits aber auch sichtbare Wertschätzung für die ehrenamtliche Tätigkeit der Haller Alpenvereinsmitglieder, die viel Arbeit und Liebe in die Erhaltung des Weges stecken – und uns allen ein ungetrübtes Bergerlebnis möglich machen. In diesem Sinne: Berg heil!

Alpenverein Sektion Hall in Tirol
Schulgasse 6, 6060 Hall in Tirol
T: 0043 (0)5223 56209
M: hall.in.tirol@sektion.alpenverein.at
www.alpenverein.at/hall-in-tirol/

 

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Unterwegs am Karwendel Höhenweg – Bergwandern im größten Naturpark Österreichs

Fr, 07/06/2018 - 14:13
Der Karwendel Höhenweg besteht aus insgesamt sechs Etappen. Diese können in beiden Richtungen bewandert werden und lassen sich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Der Karwendel Höhenweg verläuft zwar auf gut markierten Wegen und Steigen, doch führt er auch durch hochalpines Gelände. Alpine Erfahrung, gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie festes Schuhwerk und eine entsprechende Ausrüstung sind erforderlich.

Jede Etappe des Karwendel Höhenwegs endet an einer bewirtschafteten Schutzhütte des Alpenvereins. Die meisten Hütten haben zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober geöffnet. In der Hauptsaison von Anfang Juli bis Anfang September ist es absolut notwendig, immer einen Schlafplatz zu reservieren, auch in der restlichen Zeit ist dies sehr zu empfehlen.

Die Versorgung alpiner Schutzhütten mit Lebensmitteln und Material und die Entsorgung von Abwasser und Abfällen sind aufgrund der Höhenlage,  der oft langen Zustiege aufwendig und schwierig. Daher sind die Hütten in ihrer Bewirtschaftung und Ausstattung auf einfache Bedürfnisse abgestimmt und nicht mit einem Hotel im Tal vergleichbar.

Ich möchte euch heute gerne einen Teil der dritten und vierten Etappe vorstellen – vom Hafelekar bis nach St. Magdalena im Halltal! Obwohl das Wetter nicht auf unserer Seite war, nahmen wir am zweiten Tag die Stempeljochspitze mit!

Auffahrt mit der Nordkettenbahn bis zum Hafelekar– leider bei schlechtem Wetter – es gab aber trotzdem immer wieder einmal die Gelegenheit einen Blick ins Inntal zu erhaschen!

Letzte Stärkung in der Hafelekarstube und Routenplanung mit der Wanderkarte.

Los geht’s! Am Goetheweg zur Mandelscharte und weiter zur Pfeishütte.

Artenreiche Alpenflora – Wundklee am Karwendel Höhenweg

Kurzer Blick ins Tal

Regennasse „Weiße Silberwurz“ – ein Rosengewächs

Nach zweieinhalb Stunden Gehzeit,  Ankunft auf der Pfeishütte! Beste Verpflegung!! Aufgrund der Wettersituation konnten wir unsere Tour erst am nächsten Tag fortsetzen.  Schlafplätze waren reserviert und somit stand einem gemütlichen Hüttenabend nichts mehr im Wege.

In der Früh ein Blick aus der Hütte: Almrosen, Margeriten, Wundklee, Teufelskrallen, Brillenschötchen, Enzian und noch so vieles mehr  – aber wieder keine Sonne!

Erste kleine Belohnung für‘s Durchhalten – Gämsen am Weg zum Stempeljoch!

Richtung Stempeljoch konnten wir drei Steinböcke beobachten, allerdings weit weg von uns.

Die große Belohnung, ein Steinbock, direkt am Stempeljoch beim Einstieg zum „Wilde Bande Steig“. Ein prachtvolles Kerlchen!

Vom Stempeljoch aus noch einen Abstecher auf die Stempeljochspitze. Berg Heil!

Abstieg vom Gipfel, zuerst über Fels dann über grasiges Gelände.

Alpen – Leinkraut! Unglaublich, dass auf Schotter etwas so Buntes wachsen kann!

Abstieg über das Stempeljoch.

Wohlverdiente, gemütliche Einkehr in St. Magdalena.

Lust auf mehr?? Alle Informationen zum Karwendel Höhenweg auf einen Blick: www.karwendel-hoehenweg.at

 

 

 

 

 

 

 

 

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Inntaler Schatzsuche – Geocaching Tirol

Mo, 07/02/2018 - 08:45
Kinder lieben versteckte Schätze – und sind wir uns ehrlich: auch wir Erwachsenen finden so etwas meistens richtig cool! Sind diese Schätze dann noch dazu geheim, wird das Ganze zu einem richtigen Abenteuer.

Geocaching ist so ein Erlebnis – dabei sucht man nach verstecken Caches, also Behältern mit einem Logbuch darin. Diese können winzig klein, aber auch groß sein und sogar Dinge zum Tauschen enthalten. Manche sind einzeln versteckt, andere wieder als Serie. So auch die 25 Caches der Inntaler Schatzsuche, welche durch einen Rundweg die Orte Mils und Baumkirchen verbindet.

Vom kostenlosen Parkplatz in Mils (über die Schneeburgstraße biegt man rechts auf den Haslachweg, an dessen Ende sich direkt der Parkplatz befindet) geht es am Waldrand entlang, mit toller Aussicht auf die Orte Unterfeld und Baumkirchen vor der Bergkulisse der Tuxer Voralpen und des Karwendelgebirges. Der Rest des Weges führt dann direkt durch den Wald. Alle paar Hundert Meter gilt es einen Cache zu suchen. Die Caches sind sehr unterschiedlich, manche in Bodennähe, andere wieder eher weiter oben. Es gibt auch verschieden große Dosen und teilweise sehr kreative Behältnisse. Mehr kann ich hier nicht verraten, sonst macht die Suche ja keinen Spaß mehr.

Wir haben die Runde mit unseren Kindern gemacht, Oliver wird bald 4 und Helena 2. Die Kleine ist fast noch zu klein für so etwas, aber der Große war mit Feuereifer bei der Sache und wollte unbedingt die nächste Dose finden. Doch nicht nur Geocaches gibt es auf der Strecke zu sehen! Gleich im ersten Drittel konnten wir einige geschnitzte Holzfiguren bewundern und auch viele Vogelhäuschen.

Zu Beginn ist die Strecke relativ flach und auch für Kleinkinder gut zu meistern. Es wird dann etwas steiler und am Ende geht es wieder hinunter, alles ist aber durchaus auch mit Kinderwagen zu bewältigen (Aufstieg bzw. Abstieg sind ca. 250 Höhenmeter). Die gesamte Strecke ist ca. 9 km lang und ohne dem Suchen der Caches (und ohne Kinder) sollte man ungefähr 2h einkalkulieren. Für die Cachesuche werden nochmals 2h eingerechnet, was ich nach Absolvieren der Strecke durchaus als angemessen erachte. Ich muss nämlich zugeben: wir haben nicht alle Caches gefunden! Wer schaffts, und findet alle 25? Viel Spaß!

Nähere Informationen zur Runde findet man hier (bzw. kann man dort auch die Koordinaten anfragen und eine Wanderkarte bestellen!)

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Es wird weltmeisterlich in Tirol und der Reschenhof ist mittendrin!

Di, 06/26/2018 - 10:41
Es ist ein besonderes Jahr in Tirol – es ist ein Jahr der Superlative. Kommenden September findet die UCI Road World Championship in Innsbruck statt. Ganz Tirol zeigt sich hier von seiner weltmeisterlichen Seite und wir – nein, natürlich auch Sie – sind mittendrin. Hier dürfen wir Ihnen nun die interessantesten Infos rund um die Straßenrad-WM liefern. Ebenso verraten wir Ihnen, welche weiteren tollen Bike-Highlights Sie bei uns im Hotel Der Reschenhof erwarten.

„Riding the Heart of the Alps…“

… unter diesem Motto steht die UCI Road World Championship, das TOP-Event im Straßenradsport, am Programm. Im September 2018, vom 22. Bis zum 30.09., ist Innsbruck – das Herz der Alpen – erstmals Host-City der besten StraßenradfahrerInnen der Welt. Mehr als 1.000 AthletInnen werden sich an 8 Wettkampftagen im Straßenrennen, Einzelzeitfahren und Mannschaftszeitfahren messen. So viele „stramme Wadeln“ auf einen Haufen haben Sie vermutlich noch nie gesehen, oder?

Auf unserer Homepage finden Sie schon jetzt eine informative Übersicht über die wichtigsten Facts zu den Disziplinen und den Renntagen, die Sie hautnah bei uns in der Ferienregion Hall-Wattens erleben können.

Ganz Tirol als Eventlocation

Tirol und seine Bergwelt eignen sich perfekt für Rad-Events dieser Art, denn die vielen Gebirgsstraßen ermöglichen Streckenverläufe mit herausfordernden Anstiegen. Der geplante Kurs sieht 5.000 Höhenmeter vor und fordert alles von den TeilnehmerInnen. Wie sehr die RadlerInnen dabei das traumhafte Bergpanorama, die saftig grünen Wiesen und die hübschen urigen Almhütten bestaunen und genießen können, wäre definitiv eine Frage wert.

Die unterschiedlichen Rennen – gesamt sind es 12 Wettkämpfe – führen von den Startorten Ötztal, Hall-Wattens, Alpbachtal Seenland und Kufstein über verschiedene Routen zum Ziel in die Landeshauptstadt Innsbruck. Hunderttausende Fans entlang der Strecken sorgen für beste Stimmung und feuern die TeilnehmerInnen fleißig an. Dazu wird das Rad-Event täglich in 150 Länder im TV übertragen und man rechnet mit einem bis zu 200 Millionen starken Publikum. Unser Tipp ist daher: Seien Sie live dabei, hier bei uns in Tirol – am besten in Verbindung mit einem Sommerurlaub bei uns im Reschenhof – oder schalten Sie den Fernseher ein. Ihnen werden neben den spannenden Rennläufen echte Schönheiten und die Vielfalt Tirols gezeigt. Zweifelsohne ist die UCI Straßenrad WM 2018 die größte Sommersportveranstaltung, die je in Österreich stattgefunden hat, und wir Tiroler sind sehr stolz, dass wir diesem Event so nahe sein dürfen.

R wie … Radgenuss im Reschenhof

Auch unser Hotel Der Reschenhof in Mils ist ein idealer Ausgangspunkt, um das Tiroler Naturparadies auf dem Rücken zweier Räder zu erkunden. Ob sportliches Mountainbiken in den Bergen oder gemütliches Genussradlern in der Talebene – bei unterschiedlichsten Radtouren in der Region Hall-Wattens kommen alle auf Ihre Kosten. Hier ein Auszug unserer Touren-Tipps:

  • Tour Hinterhornalm: Serpentinenreiche Tour, die mit einem herrlichen Blick auf die Tuxer Alpen und das Inntal belohnt wird. Für Fahrer mit sehr guter Kondition und sehr guter Technik.
  • Tour Kreuztaxen: Abwechslungsreiche Mountainbikeroute im Wattental. Größtenteils auf Schotterstraßen durch den Wald. Für Fahrer mit durchscnittlicher Kondition und Technik.
  • Gnadenwald – Almtour: Eine schöne, sportliche Runde mit herrlicher Panoramasicht vom Plateau der Walderalm. Für Fahrer mit sehr guter Kondition und guter Technik.
  • Weitere Touren- und Aktiv-Tipps finden Sie hier auf unserer Homepage.

Das Reschenhof-Team verrät Ihnen jederzeit gerne den ein oder anderen Geheimtipp rund ums Radfahren. Auch was das leibliche Wohl betrifft, bieten unsere Reschenhof-Inklusivleistungen alles, was das aktive Sportlerherz begehrt – von köstlichen Schmankerln bis hin zum genussvollen Entspannen im Wellnessbereich mit Saunawelt und Massageangebot.

Wie Sie sehen bzw. gerade gelesen haben, bietet unser Hotel nicht nur einen Logenplatz, wenn es um die UCI Straßenrad-WM geht, sondern hält auch für alle Genuss-, Hobby- und Profisportler ein vielfältiges Aktivangebot bereit. So erkunden Sie das Tiroler Naturparadies auf genussvolle Art und Weise und können sich bei uns im Reschenhof köstlich verwöhnen lassen.

Bei Fragen zum Event und für die Buchung Ihres Sommer-Aktiv-Urlaubs bei uns im Hotel Der Reschenhof sind wir jederzeit gerne für Sie da. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und auf Ihren Besuch.

Herzlichst,

Ihre Gastgeberfamilie Oberhofer & das gesamte Reschenhof-Team

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Kirschmarmelade selbst gemacht.

Do, 06/14/2018 - 13:12
Passend zur Erntezeit der Kirschen haben wir anbei für euch ein einfaches Rezept für selbstgemachte Kirschmarmelade:

Zutatenliste für Kirschmarmelade:
  • 500g Gelierzucker
  • 1 Kg Kirschen
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Stange Zimt
  • Optional: Amaretto Likör

Die angegebenen Mengen reichen in etwa für sechs kleine oder zwei große Marmeladegläser.

Bevor man die Kirschen entkernt, werden diese gewaschen. Die zur Verwendung bereit gestellten Marmeladegläser sollten ebenfalls gründlich gereinigt werden.

Die zeitaufwendigste Arbeit ist das Entsteinen der Kirschen. Hierzu gibt es viele verschiedene Methoden (Entkerner, Messer, Strohhalm, …).

Die entkernten Kirschen anschließend in einem Topf mit dem Gelierzucker, der Zimtstange und dem Zitronensaft vermengen. Je nach Belieben können die Früchte auch püriert werden.

Unter ständigem Umrühren sollte die Masse aufkochen und dann ca. 5 Minuten köcheln. Topf vom Herd nehmen und die Zimtstange entfernen. Optional kann die Marmelade jetzt mit einem Schluck Amaretto verfeinert werden.

Die Kirschmarmelade wird in heißem Zustand abgefüllt. Gläser sofort verschließen und für ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen.

Bei dunkler Lagerung ist die Marmelade in etwa ein Jahr haltbar.

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Wo man sich am besten abkühlt Teil 3: Badesee Weißlahn

Mo, 06/11/2018 - 14:25
Der Sommer ist wieder da – in Tirol schon seit einiger Zeit. Grund genug, euch den dritten Teil unserer Abkühl-Serie zu liefern. Dieses Mal im Fokus: der Badesee Weißlahn.

Der attraktiv angelegte Badesee Weißlahn liegt südlich von Terfens im Inntal.

Eigentlich ist es nicht nur ein Badesee, sondern ein ganzes „Freizeitzentrum“, das sich hier befindet. Neben dem See gibt es zwei Tennisplätze mit Sandbelag, einen Beachvolleyballplatz und einen Fußballplatz.

 

Die Erlebniszone für Kinder mit einem künstlichen Bachbett zum Plantschen und Spritzen ist an heißen Tag der „Hotspot“ für Familien:

Besonders schön am Weißlahn See sind die tollen Liegewiesen westlich und östlich des Sees. Hier findet jeder sein Lieblingsplätzchen!

 

Für Spaß im Wasser sorgt eine abenteuerliche Mini-Insel, die hervorragend mit dem Schlauchboot oder der Luftmatratze angesteuert werden kann:

Aber auch Badeinseln und Badestege sind ideal fürs nasse Vergnügen.

Wer vom Schwimmen und Herumtoben hungrig oder durstig wird: Kein Problem! Ein netter Kiosk im Gelände sowie das „Fischer Häus’l Weißlahn“ bieten köstliche Gerichte, Snacks und natürlich Eis und Getränke an.

 

Alle Infos zum Badesee Weißlahn

Badesee Weißlahn
Terfens, 6123
Österreich

Öffnungszeiten: Von Mai bis September täglich 09 – 19 Uhr

Das Restaurant Fischerhäusl hat während der Saisonzeiten täglich ab 10 Uhr geöffnet.

Tipp: Seit dem Jahr 2007 gibt es im Freizeitzentrum Weißlahn einen rollstuhltauglichen Badesteig.

Nicht erschrecken! Ab und zu hört man Züge von der nahe gelegenen Bahnstrecke durchfahren.

Eintrittspreise Badesee Weißlahn:

Kinder von 3-15 Jahre                   €   2,00
über 15 Jahre und Erwachsene    €   4,50

Gebühren Parkplatz (0-24 h):

bis 5 Stunden              €   2,00
12 Stunden                  €   3,00
bis 24 Stunden            €   6,00

Der Badesee Weißlahn ist auch sehr gut über den Innradweg erreichbar.

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„Der Berg brennt“ – Rostroter Almrausch

Mo, 06/04/2018 - 13:49
Neben Edelweis und Enzian ist die Rostblättrige Alpenrose, von Einheimischen auch gerne Almrose genannt, wohl eine der bekanntesten heimischen Alpenblumen.

Über drei Wochen lang ziert die Almrosenblüte Landschaften im gesamten Alpenraum. In Tirol blüht die Almrose, welche eine Pflanze aus der Gattung der Rhododendron (Heidekrautgewächse) ist, je nach Schneelage ab Mitte Juni. Alpenrosen wachsen auf einer Seehöhe von 1500 bis zu 2800 Metern meist über der Waldgrenze. Als immergrüner Strauch wird die Almrose bis zu einem Meter hoch. Ihre rot, rosa bis pinken Blüten sind glockig und haben fünf Blütenblätter.

Der Name der rostblättrigen Alpenrose kommt nicht von ungefähr

Die Blätter der Pflanze zeigen an ihrer Unterseite erst gelbgrüne und später dann rostbraune Drüsenschuppen. Verwechselt wird die Rostblättrige Alpenrose gerne mit der Bewimperten Alpenrose. Beide Pflanzen gehören zur Familie der Heidekrautgewächse und sind sich auf den ersten Blick sehr ähnlich. Im Gegensatz zu der Rostblättrigen Alpenrose findet man die Bewimperte Alpenrose nur auf kalkhaltigen Böden. Ebenso unterscheiden sich die Pflanzen aufgrund Ihrer Blätter. Die Bewimperte Alpenrose hat so wie es der Name verspricht bewimperte als auch grüne Blätter.

„Ein alter Aberglaube verlieh den Almrosen im deutschsprachigen Raum auch den Namen der „Donnerblume“. Man glaubte, dass diese Blitz und Donner anziehen würde. So sollte man sich während eines Gewitters nicht in der Nähe von Almrosen aufhalten. Ebenso sollte man keinen Almrosenstrauß bei sich tragen oder einen Almrosenstrauß im Haus aufbewahren.“

KULINARIKTIPP: Eine sehr wohlschmeckende Spezialität aus unseren Bergen ist der Almrosenhonig. Um Almrosenhonig zu produzieren bringen Imker ihre Wanderstöcke zur Zeit der Almrosenblüte in die Berge. Wie mir eine Arbeitskollegin, welche privat auch als Imkerin tätig ist, bestätigt – lieben die Bienen die Almrosenblüte. Der Almrosenhonig an sich hat eine sehr helle Farbe, ist von schwacher Geruchsintensität und hat einen sehr frischen und blumigen Geschmack.

WANDERTIPP: Auch wenn der Zirbenweg den ganzen Sommer über eine Wanderung wert  ist, so wandert es sich doch am schönsten im Frühsommer. Neben der traumhaften Aussicht, urigen Einkehrmöglichkeiten, dem größten Zirbenbestands Mitteleuropas bietet der Zirbenweg im Juni und Juli mit der Farbenpracht der Almrosen ein besonderes Naturschauspiel.

 

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Das kleine Wunder Holunder mit Rezept für Holundersaft

Fr, 06/01/2018 - 12:11
Wieso der Holunder ein kleines Wunder ist? Weil er vielseitig verwendbar ist, traditionsreich – und eine Nutz-, Heil- und Zierpflanze, die jeder kennt!

Aus Holunder lassen sich die verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten zaubern, egal ob aus Blüten oder Beeren. Holundersekt, Holundersirup, Holerstrauben, Marmelade, Holerkoch, Likör, Blütengelee oder die getrockneten Blüten als Heilmittel.

Am beliebteste ist wohl der „Holersirup“ und der Holunderblütentee. Die Blüten enthalten Flavonoide und ätherische Öle. Der Holersirup ist ein erfrischendes Sommergetränk, der Tee wirkt schweißtreibend bei fieberhaften Erkältungen und lindert Reizhusten.

Holundersträucher sind  auch hervorragende Pollenlieferanten für Wild- und Honigbienen , Käfer und  Insekten, ebenso ein wertvolles  Nährgehölz für viele Vogel- und Säugetierarten – eben ein kleines Wunder!

Holunderblütenrezepte gibt es viele – ich darf euch heute mein Rezept, überliefert von meiner Großmutter,  vorstellen:

Zutaten für 3 Liter Holunderblütensirup („Holersaft“)

2 l Wasser, 16 Holunderblüten, 10 dag Zitronensäure,  2,5 kg Zucker, 1 Biozitrone, eventuell Minze oder Zitronenmelisse

Für die Zubereitungs des Holundersaft die gesammelten Holunderblüten sowie Zitronenmelisse wenn möglich bei Sonnenschein ernten, da durch die Wärme sich das Aroma besser entfalten kann! Blüten nicht waschen.

Blüten, Minze, in Scheiben geschnittene Biozitrone und Wasser in eine Schüssel geben und mit einem Tuch zugedeckt 24 Stunden stehen lassen.

Nach 24 Stunden  alles durch ein Leinentuch abgießen, zum Schluss die Masse ( Blüten, Minze, Zitrone) im Tuch fest ausdrücken.

Zur leicht gelblichen, gut duftenden Flüssigkeit den Zucker und die Zitronensäure dazugeben und immer wieder umrühren,  bis sich der Zucker komplett auflöst.

Danach wird der Sirup in Flaschen abgefüllt.

Fertig ist das köstliche, erfrischende Sommergetränk! Wer möchte kann zusätzlich noch unbehandelte Lavendelblüten oder auch Rosenblätter ins Glas geben!

Ich wünsche euch gutes Gelingen!

 

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