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Neuigkeiten und Interessantes aus Tirol
Aktualisiert: vor 1 Stunde 25 Minuten

Die Grubertaler: Eine Erfolgsband

Di, 07/14/2020 - 12:00
Ihre steile Karriere

Schon seit vielen Jahren stehen “Die Grubertaler” Florian, Michael und Reinhard aus dem romantischen Grubertal (Volders) bei ihren Fans ganz hoch im Kurs. Kein Wunder, denn die Jungs haben so einiges zu bieten: Neben ihrem sympathischen Auftreten sind sie nicht nur in der Volksmusik zu Hause, sondern haben sich schon vor Jahren an das Genre der Schlagerpartymusik gewagt. Diese Entscheidung war im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Denn ihre Alben schafften es immer wieder auf die Spitzenplätze der offiziellen Austria Top 40.

Für TV- und CD-Produktionen reisten die Schlagerstars bereits nach Mallorca, Dubai und Kroatien. Fernab ihrer Heimat und vor atemberaubenden Kulissen begeistern “Die Grubertaler” mit ihrer Erfolgsmusik. Die Stimmung auf ihren Events ist aufgrund ihrer lebenslustigen Ausstrahlung und unvergleichlichen Bühnenpräsenz unvergesslich. Beispielsweise auch beim Grubertaler-Jubiläumsfest, das zuletzt 2017 in der Region Hall-Wattens stattfand.

Ihr neuestes Meisterwerk – ein wahrer Coup

Mit ihrem neuesten Album „ECHT SCHLAGER – DIE GROSSE FETE“ brechen die drei erfolgreichen Grubertaler alle bisherigen Erfolge! In den veröffentlichten Verkaufscharts haben es Florian, Michael und Reinhard sowohl in ihrer Heimat Österreich, als auch im benachbarten Deutschland und in der Schweiz in die begehrten Hitparaden geschafft. 

Seit 1. Mai ist ihre neue CD im Handel erhältlich:

Die Grubertaler sind tief mit ihrer Region verwurzelt

Immer wieder sind die unterhaltsamen Jungs in der Region Hall-Wattens anzutreffen. Nicht nur bei Musikveranstaltungen wie bei der nächsten Ramba Zamba Nacht am 13. März 2021 in Tulfes.

In ihrer Freizeit wandern sie gerne in der unvergleichlichen Bergwelt und besuchen immer wieder ihre drei Lieblingsplätze, nämlich den Oberen Stadtplatz in Hall in Tirol, die Swarovski Kristallwelten in Wattens und den Gipfel des Glungezer in Tulfes.

Seit heuer stehen diese drei Plätze in Verbindung mit einer von fünf digitalen Wandernadeln der Region Hall-Wattens, nämlich der digitalen Grubertaler-Fannadel. Werden alle drei dieser wahrlich besonderen Plätze erwandert und besucht, kann man sich über die digitale Grubertaler-Fannadel freuen. Mehr Informationen dazu gibt es unter Digitale Wandernadeln der Region Hall-Wattens sowie via SummitLynx!

Die Region ist stolz, Heimat von einer solch vielversprechenden Musikband zu sein und freut sich immer wieder gemeinsam mit Florian, Michael und Reinhard über deren Erfolge!

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“heimatreise” – Initiative der Haller Kaufleute

Fr, 07/10/2020 - 10:30
Urlaubsgefühle beim Flanieren durch die Haller Altstadt

Ein Besuch in der mittelalterlichen Altstadt von Hall fühlt sich immer wie Urlaub an, denn sie versprüht neben ihrem italienischen Flair auch einen ganz besonderen Zauber. Mit gezielten Aktionen soll während der Sommermonate noch mehr Urlaubsstimmung in Hall aufkommen. Aufgrund der schwierigen letzten Monate, hat sich der Verein der Haller Kaufleute die besondere Initiative “heimatreise – Kurzurlaub in Hall” einfallen lassen. Die lokale Bevölkerung soll dazu animiert werden, ihre Erledigungen und Einkäufe in Hall zu tätigen. Ganz nebenbei lässt sich dabei auch entspannt der Urlaub geniesen – egal ob beim Bummeln, kulturellen Aktivitäten oder kulinarischen Köstlichkeiten.

In den Geschäften gibt es viel zu Entdecken Alle Passagiere bitte in den Papierflieger einsteigen und auf geht’s nach Balkonien

Unter diesem Motto freuen sich die Haller Kaufleute auf die bevorstehenden Sommermonate. Das Design der Kampagne ist elegant und schlicht: ein weißer Papierflieger auf hellblauem Hintergrund begleitet den Schriftzug “heimatreise”. Man fliegt sozusagen nicht um die Welt, sondern nur wie ein Papierflieger ums nächste Eck. Neben diversen Drucksorten tragen auch eigens dafür entworfene Liegestühle, Willkommensmatten, Boardingpässe und Gewinnspiele diese grafischen Elemente.

Heimatreise – Kurzurlaub in Hall Urlaubsgewinnspiele Zwei Gewinnspiele runden das Angebot noch zusätzlich ab. Gewinnen kann man dabei entweder Regions-Guldiner oder einen Wochenendaufenthalt in der Region Hall-Wattens. Wie genau dies aussieht erklärt uns Richard Madersbacher, Obmann des Vereins der Haller Kaufleute: „Einerseits verlosen wir wöchentlich unter den Kunden der über fünfzig teilnehmenden Betriebe Regions-Guldiner. Die Teilnahmescheine werden wie Boardingpässe aussehen, um das Thema ‘heimatreise‘ auch hier weitzuführen. Andererseits wollen wir den Haller Sommer auch über die Grenzen der Stadt tragen. Dazu verteilen wir Postkarten, die unsere Kunden auf dem Postweg an Familie, Freunde und Bekannte schicken können. Diese können dann einen Wochenendaufenthalt in Hall in Tirol gewinnen.“ Entspanntes Bummeln durch die Haller Altstadt

Unterstützt wird das Projekt vom Stadtmarketing Hall sowie der Stadt Hall. Wir wünschen allen Besuchern einen entspannten und spannenden Urlaub in Hall in Tirol.

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Buchtipp für den Sommer: Eskapaden in Tirol

Mi, 07/08/2020 - 15:41
Ab nach draußen!

Mit Abstand die besten Ausflugstipps für Tirol: Das Eskapaden Buch beinhaltet echte Klassiker gemischt mit versteckten und noch eher unbekannten Orten. Die neue Buchserie des DuMont Verlags liefert jede Menge Inspiration, um das eigene Land zu entdecken. Genau richtig für den Sommer 2020, indem die meisten von uns vermutlich weniger weit reisen werden. Das heißt aber nicht, dass man deswegen weniger sehen muss!  

Ein halbes Jahr hatte ich Zeit für die Recherche zu den Ausflügen, zum Glück konnte ich bereits auf ein breites Archiv zurückgreifen, um eine gute Auswahl zu treffen. Machbar sollen alle Touren für jeden mit zwei gesunden Füssen sein! Hin und wieder kommt man dabei zwar sicherlich ins Schwitzen, wenn es mal wieder bergauf geht, dafür hat man sich den Radler (oder die Kaspressknödelsuppe!) am Ende umso mehr verdient.

Die Tipps sind für ganz Tirol und aufs ganze Jahr verteilt, der Schwerpunkt liegt aber sicherlich im Sommer. Die meisten Touren sind kostenlos machbar, hie und da braucht man ein Fahrrad oder ist gut beraten mit einem Seilbahnticket die Anreise zu verkürzen. Fast alle sind öffentlich gut erreichbar, so dass man auch ohne Auto tief in die Berge vordringen kann.

Eine Eskapade mit dem e-Bike in den Tuxer Alpen

Von den 52 Eskapaden liegen fünf unmittelbar in der Nähe von Hall in Tirol, eine der Touren darf ich mit freundlicher Genehmigung des DuMont Verlags exklusiv hier vorstellen. Die Tour führt mit dem eMountainbike aus Tulfes nach Steinkasern… kommt ihr mit? Gut, dann geht’s jetzt los!

Es ist schon einige Jahre her, dass ich zum ersten Mal an einem kalten Novemberabend bei den urigen Almhütten angekommen bin. Damals konnten wir vom Wandersommer nicht genug bekommen und haben die lauen Herbsttage bis spät nach Ende des Tageslichtes ausgenutzt. Seitdem ist Steinkasern eins meiner Lieblingsziele in der Region, wobei ich mittlerweile sagen kann: mit dem eBike macht es fast noch mehr Spaß! Der Weg hinauf ins Tal ist dank gut befestigter Forststraße ein wahrer Genuss und auch für Anfänger ein gutes Terrain. Ohne Motor haben hingegen wohl nur geübte Mountainbiker eine Chance …

Mein persönlicher Lieblingsplatz auf der Tour ist der Klausboden – ein ebener Talboden durch den der Volderwildbach fließt. Am Anfang der Ebene steht ein großer Stein auf dem einige Bäume sich dem Himmel emporstrecken. Hier fühle ich mich jedes Mal als würde ich die erste Seite eines Märchenbuches betreten.

Das Ziel der Tour ist natürlich nicht minder schön: Die alten Almhütten stehen nah beieinander und im großen Brunnen gibt es gegen einige Münzen kühle Getränke. Diese erfreuen sicherlich auch die München-Venedig-Wanderer, die hier vorbeigehen auf ihrem langen Weg in den Süden.

#Buylocal in Hall in Tirol

Auf den Geschmack gekommen? Dann holt euch das Buch am besten beim regionalen Buchhändler eures Vertrauens oder direkt in Hall in Tirol in der Buchhandlung Riepenhausen am Langen Graben 2. Dort könnt ihr übrigens auch ab 20€ versandkostenfrei online bestellen.

Mehr von und über Lea findet ihr auf ihrem Outdoor- & Reiseblog www.escape-town.com.

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Schneezauber in den Swarovski Kristallwelten

Mi, 07/01/2020 - 11:37

Romantischer Schneefall rund um den Kristallbaum “Silent Light”

Immer wieder überraschen uns die Swarovski Kristallwelten mit ihren funkelnden und magischen Installationen, welche sowohl im Riesen selbst, als auch im Garten den Besucher zum Staunen bringen sollen.

Waren es in den letzten Jahren die Kristallwolke oder das Karussell, so ist es jetzt die neue Wunderkammer mit dem Kristallbaum “Silent Light im Zentrum”. Besagter Baum wurde bereits vor 15 Jahren von Tord Boontje und Alexander McQueen entworfen und besteht aus insgesamt 150.000 Kristallen. Nun hat er eine neue Bestimmung gefunden. Das funkelnde Kunstwerk zieht in die neue Winterwunderwelt der Swarovski Kristallwelten um. Durch neueste Technologien fällt bei etwa -10°C Schnee vom „Himmel“ – egal, welche Jahreszeit draußen gerade herrscht. Die Schneekristalle stellen ein wunderbares Pendant zu den Swarovski Kristallen am Baum dar. Wundersame Tiere auf eisigen Ästen rund um den Kristallbaum sowie eine Eisgrotte verzaubern den Besucher, ganz egal, ob er sich der Kälte aussetzen möchte, oder das Schauspiel lieber gemütlich von draußen betrachtet.

Schneezauber und ressourcenschonende Designs

Gerade in Zeiten der Klimakrise mag diese neue Attraktion ungewöhnlich wirken, doch soll sie uns vor allem wach rütteln. Unser Blick wird kritisch auf unsere Umwelt gerichtet und wirft die Frage auf, wieweit wir in unserem sensiblen Ökosystem noch gehen können bzw. dürfen. Die Natur ist vergänglich und verletzbar, genau wie die Schneekristalle.

Wie wichtig den Swarovski Kristallwelten dabei der Umgang mit unserer Welt und den wertvollen Ressourcen ist, erklärt uns Geschäftsführer Stefan Isser ganz anschaulich:

Zahlen und Fakten zur neuen Wunderkammer

Gemeinsam mit der Firma TechnoAlpin konnte innerhalb von zwei Jahren diese besondere Wunderkammer entwickelt werden, in welcher ganzjährig Schnee fällt. Eine Dreifachverglasung sowie hochwertige Isolierpaneele garantieren für optimale Bedingungen im Raum. Der Schnee in der Wunderkammer besteht aus Wasser und Luft. Die effiziente Technik von TechnoAlpin garantiert darüber hinaus einen möglichst niedrigen Strom- und Wasserverbrauch. Die jährliche Wassermenge liegt dabei bei 167 m³, also etwa einem Glas Wasser pro Besucher.

Besuchen Sie diesen einzigartigen Ort der Phantasie. Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 – 19:00 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen.

Mehr Informationen zu den Swarovski Kristallwelten finden Sie unter: https://kristallwelten.swarovski.com

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Zu Besuch bei Zwugl im Kugelwald

Mi, 06/24/2020 - 11:20

Zwugl das Frettchen ist das Maskottchen der Bergerlebniswelt “Kugelwald am Glungezer”. Sein Zuhause ist der Kugelwald. Dort rollt er sich vergnügt über Kugelbahnen von Baum zu Baum. Wenn Zwugl nicht gerade im Selberbauland Bahnen baut oder auf einer der Aktivstationen spielt, trifft man ihn vielleicht in seinem Baumhaus. Zwugl freut sich stets über Spielkameraden, da alleine spielen nur halb so viel Spaß macht.

Familienabenteuer Kugelwald am Glungezer

Bei der Talstation der Glungezerbahn begrüßt Zwugl seine Gäste im Kassenbereich höchstpersönlich. Wer die Bergerlebniswelt zum ersten Mal besucht kann sich hier bei Zwugl eine Informationsbroschüre sowie einen Übersichtsplan abholen.

Mit den neuen 10er Gondeln der Glungezerbahn geht es von der Talstation in wenigen Minuten hinauf bis zur Mittelstation Halsmarter. Die Gondeln bieten Platz für Kind und Kegel und ermöglichen eine unkomplizierte als auch bequeme Anreise für die ganze Familie. Direkt bei der Mittelstation, neben dem Alpengasthaus Halsmarter befindet sich die Bergerlebniswelt. Auf der Terrasse vom Gasthaus bekommt ihr die Spielkugeln (Zirbenkugeln). Auf los geht’s los!

Eine Bergerlebniswelt ganz aus Holz. Auf Materialien wie zum Beispiel Plastik als auch auf grelle Farben wurde hier gänzlich verzichtet. Natur pur! Die auf den ersten Blick unscheinbare Erlebniswelt entpuppt sich spätestens nach Bespielen der ersten Kugelbahn als ein sehr spaßiges Erlebnis. Selbsterklärend führen Kugelbahnen durch das Areal. Weiters gibt es Holzwippen, Aktivstationen, Selberbauelemente und ein Baumhaus im Kugelwald zu entdecken.

Selbst im Hochsommer und in der Mittagshitze spielt es sich im Kugelwald angenehm im Schatten. Zum Jausnen und Rasten gibt es in der Erlebniswelt einen speziellen Platz. Den Ruhebereich mit Aussichtsplattform. Wer keine Jause mit hat der kann sich im Alpengasthaus Halsmarter stärken. Unsere kugelrunde Essensempfehlung sind Knödel.

Zum Abschluss eines ereignisreichen Besuchs im Kugelwald kann man sich im Gasthaus noch eine Kugel hausgemachtes Eis gönnen.

Zirbenkugel + Knödel + Eiskugel = kugelrunder Ausflug auf den Glungezer

Wir haben eine neue Website. Schaut doch mal vorbei! www.kugelwald.at

PS: Der Kugelwald eignet sich perfekt für einen Ausflug mit der Schulklasse.

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TIROLER BIO BILZE: Pilzverliebt

Mo, 06/15/2020 - 08:49
Pilzzucht mit Leidenschaft

2012 hatte sie einen Traum und wagte den Sprung. Für Unternehmerin Cornelia Plank stand fest: Neben Gemüse und Obst sollten auch Pilze aus regionaler, biologischer Landwirtschaft im Lebensmittelhandel erhältlich sein. Da es zu dem Zeitpunkt noch keinen österreichischen Produzenten von Bio-Champignons gab, füllte sie die Lücke und startete ihre eigene Champignonzucht. In Thaur fand sie die passende Fläche, umgeben von anderen Landwirten und zentral gelegen. So wie die Pilze, wuchs auch die Firma über die Jahre.

Heute beliefern die TIROLER BIO PILZE den österreichischen Lebensmittelmarkt mit ca. 15 Tonnen Pilze pro Woche. Die frische Bio-Qualität überzeugt und so steigt auch weiterhin die Nachfrage. Um dieser gerecht zu werden, ist in naher Zukunft eine Erweiterung der Firma in Mils geplant, inklusive neuer Zuchthallen und einem zentralen Headquarter samt Verpackung.

Pilzververliebt

In den inzwischen 12 Zuchthäusern wachsen das ganze Jahr über frische Bio-Pilze. Am zeitintensivsten ist der braune Champignon: Hier dauert der Wachstumszyklus bis zur Ernte rund fünf bis sechs Wochen. Nach der Ernte, die stets per Hand erfolgt, kommen die Pilze innerhalb von 24 Stunden in den Handel. Insgesamt werden am Standort fünf verschiedene Pilzsorten angebaut: Bio-Champignons, Bio-Shiitake, Bio-Austernpilze, Bio-Kräuterseitlinge und Bio-Portobello Grillpilze.

Ein faszinierendes Wesen

Weder Pflanze noch Tier, gehört der Pilz zu einem eigenen Reich der Lebewesen und existiert bereits seit 1000 Millionen Jahren. Pharaos sahen sie als Speise der Götter und sogar Ötzi hatte sie in seiner Reiseapotheke dabei. Pilze bilden einen großen Bestandteil unseres Lebens. Ohne sie gäbe es etwa keine Hefe, kein Bier und kein Penicillin. “Der klassische Hut und Stil sind zwar jedem geläufig, allerdings bilden diese bloß den Fruchtkörper des Pilzes – ähnlich wie der Apfel des Apfelbaums. Der eigentliche Pilzkörper liegt unterirdisch im Verborgenen und nennt sich „Myzel“. Unter der Erde verbreitet das Myzel seine netzartigen weißen Fasern und bildet, wenn das Klima perfekt ist, seine Fruchtkörper, die aus der Erde ragen und den Pilzsammler erfreuen.

Die Natur als Lehrer

In der Pilzzucht werden die Klimaverhältnisse der Natur genau kopiert und optimiert, die zum Pilzwachstum führen. Das Myzel befindet sich statt im Waldboden in einem nährstoffreichen Kompost und wird, auf Regalen verteilt, mit idealen Umweltbedingungen zum Wachsen animiert. Der Unterschied hier ist, dass nicht Mutter Natur das Wetter bestimmt, sondern der Mensch. Ausgeklügelt mithilfe von Computern regelt der Pilzzüchter Feuchtigkeit, Luftzirkulation, Temperatur und den CO2-Anteil.

Die in der Pilzzucht verwendeten Rohstoffe sind bei den TIROLER BIO PILZEN ausschließlich natürlich und nachhaltig. Neben klarer Bergluft fließen Tiroler Quellwasser, jede Menge Handarbeit und eine große Portion Liebe in die Pilzproduktion hinein. Wer es mal nicht zum Supermarkt schafft oder lieber selbst Pilze sammelt, wird in den Regalen des Ab-Hof Verkaufs in Thaur zu jeder Tageszeit fündig.

Mehr Information unter www.tirolerbiopilze.at!

REZEPTTIPP: Buchweizensalat mit Champignons

Zutaten: 250 g Buchweizen, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 250 g Tiroler Bio-Champignons, 1 große Rohne (gekocht), 2 säuerliche Äpfel, 2 EL Olivenöl, 500 ml Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer, 150 g Haselnüsse, Saft einer Zitrone, 5 EL Apfelessig, 2 TL Honig, 2 TL Senf und 5 EL Olivenöl

Zubereitung: Die Buchweizen in einem Topf ohne Öl so lange anrühren, bis es nussig duftet. 500 ml Gemüsebrühe dazugeben und ca. 15 Minuten lang kochen. Währenddessen Knoblauch und Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne in Olivenöl anschwitzen. Pilze schneiden und ebenfalls dazugeben. Rohne in Würfel schneiden und in die Pfanne geben. Gekochte Buchweizen hinzugeben und alles 5 Minuten lang mit Salz und Pfeffer anbraten. Äpfel in Scheiben schneiden und unterheben. Salatdressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Honig, Senf und Apfelessig zubereiten und über den Salat geben. Haselnüsse grob hacken, Salat damit garnieren und servieren.

MAHLZEIT!

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Vom Holz zum Kunstwerk – ein Bildhauer im Portrait.

Di, 06/09/2020 - 09:06
Lukas Pittl – ein Meister seines Handwerks.

Seit Kindheitstagen faszinierte Lukas das Schnitzen. Man kann sagen, es wurde ihm von seinem Vater Christian Pittl, seines Zeichens Larvenschnitzer (Maskenschnitzer) , bereits in die Wiege gelegt. Mit der Leidenschaft und dem Hobby des Vaters wuchs Lukas von Schnitzmessern, Holz und Larven umgeben auf. Er als auch sein Vater Christian sind beide begeisterte Fasnachter. So kommt es nicht von ungefähr, dass viele Figuren der Milser Fasnacht eine Maske aus der Hand der Familie Pittl tragen. Nicht nur im Heimatdorf Mils sondern über die Gemeindegrenzen hinaus schmücken Masken der Familie Pittl die Figuren der Tiroler Fasnacht. Mit dem Schnitzen von Masken für das Fasnachtstreiben begann Lukas sein Weg zu einem etablierten Tiroler Bildhauer.

Von der Berufung zum Beruf.

In den späten Zwanzigern beschloss Lukas seiner Berufung zu folgen. Er hing seinen gelernten Beruf an den Nagel und widmete sich ganz der Schnitzerei. Die 3jährige Ausbildung an der Schnitz- und Bildhauerschule „Geisler-Moroder“ in Elbigenalp absolvierte er mit Auszeichnung. Über drei Jahre lang perfektionierte er sein Handwerk an der Schule. Heute hält Lukas dort selbst Kurse und gibt sein Wissen an Interessierte weiter.

Eine Arbeit die glücklich macht.

Wenn die Arbeit ein Vergnügen ist, wird das Leben zur Freude. (Maxim Gorki, 1868 – 1936) Genau nach diesem Grundsatz handelte Lukas, indem er seinen Beruf aufgab, um seiner Leidenschaft nachzugehen. Zufrieden blickt der junge Künstler auf die getroffene Entscheidung zurück. Er bereue nichts. Das Arbeiten als Bildhauer und Künstler sowie der Schaffensprozess der Werke mache ihn glücklich. Manchmal arbeitet Lukas nur kurz an seinen Werken. An anderen Tagen steht er den ganzen Tag im Atelier. Nicht jeden Tag geht ihm die Arbeit gleich leicht von der Hand.

Die Werke – traditionsbewusst bis modern. 

Im Atelier von Lukas wird nicht nur ausschließlich Holz bearbeitet. Es finden sich auch Skulpturen aus Marmor, Stahl und Beton im Repertoire. Am liebsten arbeitet der junge Bildhauer jedoch mit Holz. Es kann auch durchaus vorkommen, dass Lukas bei einer Wanderung eine Wurzel findet, welche ihm ein passendes Grundmaterial für ein Werk liefert. Der Materialvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Das künstlerische Spektrum reicht von klassisch, traditionellen Werken wie einem Kruzifix, einer Fasnachtslarve oder biblischen Skulptur bis hin zu modernen und abstrakten Kunstwerken. Das Ausarbeiten vom Wesentlichen sowie das Arbeiten mit Linien zählen bei allen Werken zu seinen Stärken. Wichtig sei Lukas die Spürbarkeit der Emotion für den Betrachter, welche seine Werke verkörpern. Es soll zum Nachdenken anregen.

Die Zirbe – Ein Holz mit Charakter.

90% der Kunstwerke werden aus Zirbenholz gefertigt. Das Holz riecht gut, ist weich und lässt sich sehr gut bearbeiten. Trotz der verhältnismäßig vielen Äste arbeitet Lukas gerne mit Zirbenholz. Manchmal arbeite das Holz auch mit ihm. So zum Beispiel Äste, welche zufällig an Stellen zum Vorschein kommen an denen sie perfekt platziert wirken. Ein Nachteil von Zirbenholz ist jedoch, dass es gerne und schnell nachdunkelt. Dem kann jedoch durch eine Mischung aus Zirbenöl und Ölfarbe entgegen gewirkt werden. Das Holz für seine Kunstwerke bezieht Lukas aus den heimischen Wäldern.

Es ist mehr als ein Material. Es ist eine bzw. seine Lebenseinstellung.

Die meisten der Werke sind Auftragsarbeiten. Im Atelier in Mils können verschiedenste Arbeiten von Lukas bestaunt und gekauft werden. Öffnungszeiten gibt es keine. Die Türe steht immer offen, meint der Künstler. Er freue sich auf Besuch und Gesellschaft im Atelier.

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